Posts in "Gedanken" Category

Sommerliebe.

Gestern Morgen fühlte sich der Sommer das erste Mal ein wenig nach Herbst an. Vielleicht auch nur, weil die Temperaturen der letzten Wochen mein Jahreszeitengefühl ziemlich durcheinander gewirbelt haben. Vielleicht auch, weil der Sturm vom Abend zuvor noch nicht vergangen war und Regen in der Luft lag. Oder an manchen Stellen schon kleine Laubberge zu finden sind. Wer weiß das schon. Aber in diesem Moment, als der Herbst so greifbar war, wollte ich nur eines – den Sommer noch einen Moment festhalten.

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Veränderungen.

Ich habe diesen Beitrag so oft geöffnet und wieder geschlossen, dass ich das Zählen aufgegeben habe. Ich wollte schreiben. So sehr, dass es mein Herz fast zerrissen hat. Doch ich konnte nicht. Konnte nicht mein Erlebtes konservieren, meine Gefühle in weich verpackten Worten an diesem Ort ein Zuhause geben. So wie ich es einst geplant hatte. So verging der erste Monat. Und ein weiterer. Und irgendwann waren vier Monate vergangen. Ich konnte es einfach nicht.

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Bis alle guten Dinge drei sind.

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Noch einen Versuch. Und noch einer. Und dann? Noch einen letzten Versuch. Alle guten Dinge sind drei. Entscheidung treffen. Der vierte Versuch. Fragezeichen. Gescheitert. Und noch einen Versuch. Ein wirklich allerletzter Versuch.

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Tick Tack.

6 Monate. 26 Wochen. 186 Tage. Ohne Vorwarnung hat sich die Zeit an mich heran geschlichen, hat mich überholt und wartet nun grinsend an der Ziellinie auf mich. Ich möchte umdrehen. Rückwärts laufen. Alles tun um nie das Ziel zu erreichen. Ich liebe den Moment, bin angekommen im Augenblick.  Und ich will ihn nicht aufgeben. Noch nicht jetzt. Ich will die Ziellinie ja erreichen, aber noch nicht jetzt. Nicht in 6 Monate – 26 Wochen -186 Tage. Ich habe den Moment noch nicht genug ausgekostet.

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Was meine Freunde mich lehrten.

Ich bin auf dem Weg nach Hause. Ein anstregender Tag, überfüllt mit etlichen To-Do-Listen und Abgaben liegt hinter mir. Noch 30 Minuten – dann bin ich Zuhause. Ankommen. Heimkommen. Noch 30 Minuten. Ich laufe über den überfüllten Bahnhof. Rushhour. Menschenmassen. Ich bin genervt. Über alles und nichts, über so viele Kleinigkeiten. Noch 30 Minuten.  Als ich mich über die Verhaltensweisen meiner Mitmenschen am Bahnhof ärgere, erschrecke ich mich selbst ein wenig. Ich fühle mich ertappt. Von mir selbst. Stress sollte doch wirklich kein Grund sein um sich über solche Kleinigkeiten aufzuregen. Endlich. Ich sitze, habe einen Platz ergattert. Schaue nach draußen und sehe die leuchtende Stadt an mir vorbei fliegen.

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