DemWindentgegen Lifestyle Blog Workflow Selbstorganisation Management Reflexion To-Do-Liste

„To-Do. Unwort. Helfer. Hindernis. Herausforderung. Glücklichmacher.
Du prägst eine ganze Generation. Du startest mit uns in den Morgen, begleitest uns im Alltag, bist der Wegweiser unserer Selbstorganisation. Doch wir sind süchtig, haben dir längst das Kommando über unser Erfolgsgefühl überlassen. Süchtig nach einem kleinen Häkchen – dem erfüllenden Glücksgefühl der Bestätigung. Gefangen im ewigen Kreis:  Schreiben – Lesen – Umsetzen – Häkchen. Und wieder von vorne. Ohne Ende. Ohne Anfang. Unvorstellbar ohne dich zu sein – du unser Lebenselixier.
Heute tausche ich dich ein. Setze auf mich, bin mir Bestätigung genug, bin der Grundstein meines Erfolgs.“
 

No̱.5 – Workflow: Welche Stärken helfen Dir Deinen Alltag zu meistern, welche Schwächen musst du überwinden?


DemWindentgegen Lifestyle Blog Workflow Selbstorganisation Management Reflexion To-Do-ListeIch sitze jeden Tag vor einer To-Do-Liste. Okay, dass ist gelogen, denn in Wahrheit ist es eher eine leicht chaotisch anmutende Mischung aus digitalen Listen, einem Notizbuch, Post-Its und meinem Gedächtnis. Meine Tage plane ich im Kopf. Ich weiß genau was ich erledigen muss, ohne auf einen Zettel gucken zu müssen – hake To-Do’s mental ab. Doch sobald mir eine Idee kommt, irgendetwas dass ich demnächst einmal erledigen sollten, brauche ich Papier. Ich schreibe es auf, um die Idee nicht wieder zu verlieren. Ich fange sie ein. Und so entsteht es – mein Lager aus Zetteln, dem vollgeklebten Computerbildschirm und den digitalen Notizen.
Das ist mein Alltag – der an anderen Schreibtisch der Welt wohl ganz ähnlich aussieht – vielleicht organisiert, chaotischer oder anders strukturiert – doch immer noch ähnlich. Wir alle haben etwas gemeinsam: Jeden Tag warten etliche Aufgaben auf uns, die sich mit jeder Lebenssituation ändern, sich anpassen. Manche Aufgaben sind winzig klein und längst fest im Kopf verankert, wie das tägliche Zähneputzen. Andere hingegen fordern uns heraus und verlangen eine Menge Disziplin von uns. Seit Jahren halten wir sie fest. Auf Listen, in Apps oder im Kopf. Begleitet von der Sorge etwas zu vergessen, nicht alles zu erledigen und hin und wieder dem Gefühl nicht alles geschafft zu haben. Magischer Alltagsretter einer Generation – heute hast Du Pause. Der Fokus liegt auf uns.

Ich kann mich gut selbst motivieren, dass ist meine Stärke. Ich habe nie Probleme damit mich ans Lernen zu setzen, eine Liste abzuarbeiten oder den Haushalt zu machen. Ich habe kein Geheimrezept und keine Antwort darauf, warum dass bei mir so funktioniert. Es ist einfach so, also nutze ich es. Das erleichtert mir das Anfangen, beinhaltet aber direkt auch das Problem. Ich kann nicht gut zum Ende kommen und verrenne mich in Kleinigkeiten. Ich habe immer noch irgendetwas, das ich gerne anfangen, beenden oder weiter machen möchte. In meinem Kopf schwirren ständig mehrere Projekte gleichzeitig, also arbeite ich an allen ein bisschen und das kontinuierlich ohne richtigen Feierabend. Ich kann schlecht abschalten, so lange ich weiß, dass ich noch etwas erledigen könnte. Doch das ist mein Workflow, für mich funktioniert das Prinzip – trotz oder vielleicht gerade wegen der kleinen Probleme.

Denn wer Schwächen erkennt kann sie nutzen und zu Stärken verwandeln. Veränderung fängt manchmal mit einer ganz kleinen Entscheidung an. Und so klappe ich seit einigen Wochen spätestens um 21 Uhr den Laptop zu und lasse die To-Do-Liste einfach nur eine Liste sein. Ein Alltagshelferlein, dass mir manchmal Struktur gibt, mir vor Augen führt was ich geschafft habe und mir zeigt, was ich morgen noch schaffen werde. Ganz ohne negative Gefühle, trotz Zettelsammlung, Ausnahmen und offener To-Do-Listenpunkte.

DemWindentgegen Lifestyle Blog Workflow Selbstorganisation Management Reflexion To-Do-Liste


Ps. Der Zeitplan für #einmomentmitmir hat sich etwas geändert. Ab jetzt findest du jeden Dienstag einen neuen Beitrag zu der Reihe hier auf dem Blog.

Verwendete Kamera auf dem Blog*:  Canon   ||  Objektive*:  Canon-50mm || Ähnliches Kleid*: Asos


Was ist #einmomentmitmir?


Machst Du mit?

Ich würde mich sehr über deine Gedanken zum heutigen #einmomentmitmir freuen. Deine Antwort muss nicht tiefgründig, lang oder außergewöhnlich sein – sonder nur eines: ein Teil von Dir. Eine Frage ändert nicht das Leben, aber sie schafft einen Moment Zeit für Dich. Ein winziges Abenteuer außerhalb des Alltages – mit dem Versuch sich auf die kleinen positive Dinge  zu fokussieren und eigene Stärken zu entdecken, die Dir vielleicht vorher nicht bewusst waren.
Falls du Deine Geschichte teilen magst, schreib sie gerne in die Kommentare oder poste sie auf Instagram unter dem Hashtag #einmomentmitmir.


Auch interessant

18 comments

Antworten

Eine tolle Postreihe, die wirklich zum Nachdenken anregt 🙂
Ich leibe es auch To Do Listen zu erstellen (mittlerwiele mache ich das meist per App – ich kann dir da Wunderlist empfehlen, falls du sie nicht schon kennst), ich denke daher dass meine Schwäche eher ist mich nicht zu verzetteln vor lauter kleiner Aufgaben und Ideen 😉

xxx
Tina
http://www.styleappetite.com

Antworten

Hallo liebe Tina – und danke für deine lieben Worte zu der #einmomentmitmir Reihe 🙂 Das freut ich wirklich sehr! Wunderlist habe ich natürlich auch schon auf meinem Handy – vor allem, dass man Listen teilen kann ist sooo herrlich praktisch 😀 Ich wünsche dir einen großartigen Freitag!

Antworten

Sehr richtig was du schreibst! Ich habe oft diese inneren Zwangsgedanken, immer produktiv sein zu müssen, alles was man tut muss stets ,,Sinn“ ergeben und nach außen hin gut klingen.
Und im Endeffekt schaffe ich durch solche Anforderungen an mich selbst dann oft gar nichts mehr, weil einfach die Leichtigkeit fehlt. Was dann wiederum dazu führt, dass man von sich selbst enttäuscht ist.
Ich bin auch der Meinung, dass man da ein Mittelding für sich selbst finden muss und dabei hilft es sicherlich, sich einmal wirklich über eigene Schwächen und Stärken bewusst zu werden.
Ich finde auch es sollte ,,erlaubt“ sein, mal nichts zu tun und die to-to-liste für einen Tag außen vor zu lassen, ohne hinterher von einem schlechten Gewissen geplagt zu sein.
Liebe Grüße an dich,
https://soulstories-amandalea.blogspot.de

Antworten

Danke für deine offenen Worte liebe Amanda 🙂 Das Geheimnis liegt wohl wirklich wie so oft irgendwo in der Mitte, auf einem Weg in dem wir produktiv sind aber trotzdem das „Nichtstuen“ nicht vergessen. Aber das ist eben für Arbeitstiere nicht immer so leicht 😀 Sich darüber auszutauschen ist aber ein wunderbarer Anfang um etwas zu ändern finde ich 🙂 Ich wünsch dir einen tollen Freitag!

Antworten

Bei mir ist es umgekehrt. Ich kann schwer Anfangen, aber ich mache immer alles zu Ende – ich bin strukturiert und mit dem Blick aufs Ziel. Was nun besse rist weiß ich aber auch nicht 😉
Ich mag deine aktuelle Blogserie sehr gerne 🙂

Lg, Mny von http://www.braids.life

Antworten

Ich glaube da gibt es gar kein Besser oder Schlechter. Es sind eben unterschiedliche Arbeitsweisen – und am Ende zählt doch nur, dass unsere Arbeitsweise für uns funktioniert 🙂 Danke für deine liebe Worten liebe Mny! 🙂 Hab einen schönen Freitag!

Antworten

Hey, eine Stärken. und Schwäche Analyse bei mir selber habe ich schon vorgenommen, bzw. ist mir bewusst was gut kann oder nicht :P.
Manchmal fällt es mir schwer mich zu motivieren, aber ich finde immer einen Weg :).
Liebe Grüße!

Antworten

Das ist toll, dass du Dir deine Stärken und Schwächen bewusst bist, denn das hilft am Ende sich weiter zu entwickeln 🙂 Ich wünsch dir morgen einen schönen Mittwoch! 🙂

Antworten

Schöner Post! Ich finde es auch sehr befriedigend, Häkchen auf meine mentale To-Do-Liste setzen zu können, aber manchmal muss man auch einfach mal Liste Liste sein lassen können =)
Love, Héloise
Et Omnia Vanitas

Antworten

Liebe Héloise, da hast du auf jeden Fall Recht 🙂 Wie in so vielen Dingen, macht es wohl im Endeffekt einfach der Mittelweg 🙂

Leave a Reply to Mny Cancel Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*