2018 in Worten.

01.01.2018. Und wieder liegt es vor mir. Dieses leere Buch, das nur darauf wartet mit den Geschichten des Jahres gefüllt zu werden. 365 Tage, die erlebt werden wollen. Ich bin aufgeregt. Frage mich, was dieses Jahr wohl für mich bereit halten wird. Welche Ziele ich erreichen kann, welche Abenteuer ich erlebe und welche Herausforderungen ich meistern muss. Und als ich das erste Wort hinein schreibe, kribbelt es bereits in mir. Denn ich weiß: Dieses Jahr wird sich so vieles ändern!

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Flüsternde Augen

“Du bist toll!”, flüstern deine Augen. Eine Sekunde lang schauen wir uns an. Wir bleiben stehen. Es ist nur dieser eine Blick, dem wir trotzdem nicht standhalten. Denn auch Flüstern ist laut, wenn andere zuhören. Also schauen wir verwundert weg. Und blicken uns nicht mehr an. Sind zu überrascht und verpassen den Augenblick, den einen Moment Magie. Also gehen wir weiter. Und vergessen das Flüstern, dass uns stehen blieben ließ.

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Im Auge des Sturms

“Wieso kannst du mich nicht verstehen?” wirfst du mir entgegen und blickst mich erwartungsvoll an. Schmerz umgibt dich. Jede Faser deines Körper bebt. Du. Ich. Wir. Ich setze an – doch die Worte verlassen meiner Körper nicht. Ich kann nichts sagen. Ich habe alles gesagt. So oft. So viele Male – habe ich alles gesagt. Also blicke ich dich nur an. Und lege all meine unausgesprochenen Worte in diesen Blick. “Ich verstehe Dich”, flüstert er.

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Erinnerst Du dich noch an mich?


“Sollen wir springen?” Du schaust mich erwartungsvoll an
. Deine Augen funkeln. Abenteuerlustig. Du formulierst keine Frage. Und du weißt es ganz genau. Du kennst meine Antwort. Und ich kenne deine. Wir sind uns so sicher. Es ist nur eine Formalität. Meine Hand streichelt dein Gesicht. “Ja”, flüstere ich. Noch ganz leise. Und wir küssen uns. Und küssen uns. Und küssen uns. Wir besiegeln den Pakt. Es gibt kein Zurück. Ab jetzt, nur noch vorwärts. Den Rückwärtsgang gelöscht. Also küssen wir uns. Um der Angst zu scheitern zu entgehen. Wir tauschten Freundschaft gegen Liebe. Ohne Weg zurück. “Ja!”, rufe ich noch einmal ganz laut, fasse deine Hand und wir springen.

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Dein Spiel ohne Regeln.


Der Wecker klingelt. Es ist Sonntagmorgen. Müde sucht meine Hand das Handy. Treffer. Der Wecker schweigt.  Die Sonne zwingt sich langsam durch meine Jalousie und kitzelt mein Gesicht. Ich bin glücklich. Es dauert genau eine Sekunde, dann bist du wieder in meinem Kopf. Erinnerungsfetzen an letzte Nacht. Ich lachend in deinem Arm. Ein flüchtiger Kuss. Glücksmomente. Sofort setze ich mich auf. Greife nach dem Handy. Nachrichten, E-Mails, sogar eine SMS, doch keine Nachricht von dir. Ein einziger Blick genügt: zuletzt online 6.49 Uhr. Die Augen geschlossen, die Tränen unterdrückt.

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Herzschlag

2011: Seit 5 Minuten starre ich auf die Gruppennachricht auf meinem Handydisplay. “Hey, wer kommt heute Abend mit Feiern?!?” Ich laufe hin und her. Blicke die Frage an, als würde sie verschwinden, würde ich es nur doll genug versuchen. Es ist Freitagabend und jeder meiner Freunde scheint heute unterwegs zu sein. Zuhause bleiben ist keine Option. Es war nie eine Option und wird wohl nie eine Option sein. Nicht solange wir jung sind. So lange wir alle ein Teil dieser Gruppe sein wollen. So lange ist diese Frage keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit.

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Das ist unser Spiel.


Eine Sekunde. Ein durchdringender Blick. Ein Zucken deines Mundwinkels. Mein Herz rast. Ein winziger Augenblick – die Zeit steht still. Flackernde Lichter, laute Bässe, lachende Menschen um uns herum. Alles verblasst – verlangsamt sich. Du lachst. Ich grinse schief zurück. Blicke unbeholfen Richtung Boden. Suche deinen Blick. Bin unsicher – mein Herz rast. Du bist da. Die Menge feiert weiter. Verpasst den Augenblick. “Komm lass uns erstmal die Anderen suchen”, ruft mir eine meiner Freundinnen von der Seite ins Ohr und holt mich aus meiner Parallelwelt zurück. Du bist verschwunden. Ich folge ihnen. Grinse wie ein Honigkuchenpferd. Glücksgefühle jagen durch meinen Körper.

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Ich stehe mitten in der Veränderung.

Ich habe diesen Beitrag so oft geöffnet und wieder geschlossen, dass ich das Zählen aufgegeben habe. Ich wollte schreiben. So sehr, dass es mein Herz fast zerrissen hat. Doch ich konnte nicht. Konnte nicht mein Erlebtes konservieren, meine Gefühle in weich verpackten Worten an diesem Ort ein Zuhause geben. So wie ich es einst geplant hatte. So verging der erste Monat. Und ein weiterer. Und irgendwann waren vier Monate vergangen. Ich konnte es einfach nicht.

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Vielleicht sind wir nackt.

“Es ist Ende März –  Frühling. Das Jahr 2017. Abschlussjahr. Den Sommer über bin ich es noch – Student. Und wenn der Herbst mit seinen bunten Blättern vor der Tür steht, wird die neue Jahreszeit einen neuen Lebensabschnitt einleiten. In genau 6 Monate oder 26 Wochen oder 186 Tage werde ich ein neues Abenteuer wagen. Das Ticken verkündigt es mir schon. Ende und Neuanfang.”

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2017 in Worten.

Januar.

Du startest ruhig. Mit ein wenig Schnee. Der mich laufen lässt. Voran gehen. Und du bist stürmisch. Du wirbelst alles ein wenig durcheinander. Und veränderst. Mich und mein Tun. Denn etwas ganz Neues beginnt. Das hier. Mein Herzensprojekt, das mir seit so vielen Monaten in meinen Kopf umher schwirrt. Also tue ich es. Ich drücke auf veröffentlichen. Am 01.01.2017. Und starte im neuen Jahr etwas ganz neues. Und es fühlt sich auch heute noch an wie ein Klischee. Doch ich weiß, manchmal brauch ich den Einfluss. Den Wechsel einer Zahl. Weil dieser reicht um die Barrieren einzustürzen. Das ewige Vielleicht in ein Ja! zu ändern. Und einfach zu machen. Also begann ich zu schreiben. Wort für Wort, Satz für Satz. Und füllte meinen Blog mit Leben.

Also lernte ich, dass man manchmal einfach springen muss. Etwas wagen, nicht alles in jeden Winkel durchdenken. Machen, statt träumen!

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