Ich bin auf dem Weg nach Hause. Ein anstregender Tag, überfüllt mit etlichen To-Do-Listen und Abgaben liegt hinter mir. Noch 30 Minuten – dann bin ich Zuhause. Ankommen. Heimkommen. Noch 30 Minuten. Ich laufe über den überfüllten Bahnhof. Rushhour. Menschenmassen. Ich bin genervt. Über alles und nichts, über so viele Kleinigkeiten. Noch 30 Minuten.  Als ich … Weiterlesen

„Der ist aber ganz schön dick!“ Sonntagmittag, Matcha, Schreibtisch – Zeit die vergangenen sieben Tage Revue passieren zu lassen. Ich muss gerade ein wenig Schmunzeln bei dem Satz, denn meinen Wochenrückblick könnte ich in einem einzigen Wort festhalten: Lernen. Die Woche verbrachte ich irgendwo zwischen Lernunterlagen, Klausurlösungen und To-Do-Listen. Jeder der schon mal eine Prüfungsphase erlebt hat … Weiterlesen

Ich sehe und scrolle weiter. Bewege den Daumen instinktiv. Brauche nicht darüber nachzudenken was ich tue. Bilder ansehen, kommentieren, Small-Talk, einen Moment verweilen, kopfschütteln, aussortieren, für interessant befinden, weiter scrollen. Lückenfüller. Instagram als Alltag. Ich überbrücke Zeit. Lasse mich berieseln. Freue mich über Lebensereignisse mir eigentlich fremder Mensch und empfinde Trauer bei Schicksalsschlägen im Leben … Weiterlesen

„Ahhh ich habe es wirklich getan – der Blog ist online!!“ Diesen Satz schrieb ich am Montagabend meiner Freundin. Und es war so befreiend. Und aufregend. Mit Schmetterlingen im Bauch und den Sorgen, dass das eigene Herzensprojekt keinen Anklang finden würde, stellte ich mich meiner Angst. Ich wagte es, stellte auf meinem alten YouTube-Kanal ein … Weiterlesen

Wir gehen aus dem warmen Raum. Niemand lacht. Nicht einmal reden scheint uns angebracht. Wir sind bedrückt von dem Gesehenen. Schämen uns, dass es uns so gut geht und anderen Menschen so schlecht. Fast unbewusst schleicht sich bei jedem von uns das Schuldbewusstsein in die Köpfe. Wir brauchen einige Minuten zum Durchatmen. Schlendern durch die kalte Abendluft. Schieben den … Weiterlesen